Nur ganz kurz zum Southside:
die Hinfahrt hat mit vielen, vielen Störungen (Polizeikontrolle, Öl verloren, Stau, Auto-irgendwas-am-Motor-ich-versteh-doch-sowas-nicht-ich-bin-nur-ein-Mädchen-kaputt) 5 Stunden gedauert, erwartet hat uns blauer Himmel, der sich innerhalb von 30 Minuten in einen Wolkenbruch verwandelte.
Zum Glück hörte es wieder auf, bis das Zelt stand, und auch der Freitag war ein wunderschöner Festivaltag - bis um 18.25 Flogging Molly anfingen zu spielen. Um 18.29 regnete es, und es hörte (gefühlt) nie mehr auf. Stimmt natürlich so nicht, aber es zermürbte einen einfach. Vielleicht komme ich langsam in ein Alter, in dem man nur noch trockene Festivals mag. Nennt mich Spießer - ich steh auf trockene Kleidung! :o)
| Das Wichtigste: Shorts, Veggie-Schnitzel, Vitamine, Dosenbier, alberne Kopfbedeckung. :o) |
Was bleibt zu sagen:
Die Musik war toll. Flogging Molly, Hives, Foo Fighters - riesen Party. Jimmy Eat World endlich wieder gesehen. Suede auch (auch wenn die unfreundlich waren und niemand außer mir sie kannte). Irie Revoltes haben den Regen aufhören lassen. Und bei My Chemical Romance hab ich mich vor lauter Begeisterung über Musik und Gerard Way kurzfristig wieder gefühlt wie 16, als ich Ville Valo auf der Bühne angehimmelt hab! :o)
Unsere Gruppe war toll! Das erste Mal 17 Menschen. Nicht jeder mit jedem befreundet. Altersspanne von 25 Jahren von 19 bis 44. Wunderbar geklappt, soviel Harmonie und Freude und Mädchengekicherspaß hatte ich noch nie bei einem Festival.